Jetzt also die Analyse.

Dabei
unterscheiden die Schreibratgeber in verschiedene Anfangssatzstypen. Hier mein
Versuch die oben aufgeschriebenen Sätze in die Kategorien meines Lieblingsschreibratgebers
zu „quetschen“.

Nr. 1 ist
eine Beschreibung des Charakters der Dursleys. Durch die Übertreibung ist dem
Leser sofort klar, dass es im Buch nicht so normal weiter gehen wird.
Nr. 2, 8
und 9 sind chronologische Anfänge, die einen kleinen Ausblick auf die Zukunft
bieten, wodurch Spannung entsteht. Besonders gut gefällt mir Nr. 8, weil die
Vorstellung, dass der eigene Todestag lustig sein könnte, irgendwie komisch
ist.
Nr. 3, 4, 5
und 10 sind direkte Einstiege in eine Szene. Der Autor beschreibt etwas und
zieht den Leser damit sofort in die Geschichte. Dabei scheint mir der Einstieg
immer dann besonders interessant, wenn die getroffene Aussage von mir als
„krass“ empfunden wird.
Nr. 7 ist
eine Mitteilung. Wenn es dabei nicht um die Haut ginge, wäre die Aussage
wahrscheinlich langweilig.
Bei Nr. 6
bin ich mir nicht sicher. Auf der einen Seite wird eine Mitteilung gemacht,
doch andererseits wird der Tag genannt, an dem etwas Bestimmtes passierte.
Vielleicht ist es eine Mischform aus Mitteilung, direktem Einstieg und
chronologischem Anfangssatz.

Wie man sieht, stehen bei
diesen 10 Büchern die chronologischen Anfänge und die szenischen Einstiege hoch
im Kurs. Das heißt natürlich nicht, dass die anderen ersten Sätze schlechter
sind.