Durch den NaNoWriMo habe ich gelernt, dass viele Autoren beim Schreiben Songs hören, die sie in die Stimmung versetzen, die die Autoren kreieren wollen. Also z.B. „I don’t wanna miss a thing“ von Aerosmith, wenn es um eine Szene mit Herzschmerz geht.
Diese Methode wollte ich ausprobieren, doch ich bin damit nicht richtig warm geworden. Der Grund dafür ist simpel. Ich konzentriere mich beim Hören der Lieder zu sehr auf die Texte und kann dann nicht mehr vernünftig schreiben. Außerdem habe ich Angst, dass die Texte der Lieder zu großen Einfluss auf meine Dialoge haben.
Für dieses Problem habe ich nun eine Lösung für mich gefunden:
Syrinscape

Was ist das?
Syrinscape ist ein Programm (für fast alle Betriebssysteme), das Hintergrundmusik und Geräusche abspielen kann. Entwickelt wurde Syrinscape, um Spielleitern von Rollenspielen die Möglichkeit zu bieten, ihre Geschichte mit guter (sich nicht ständig wiederholender) Musik und Geräuscheffekten zu bereichern.

Beispiel:
Der Spielleiter hat eine Szene mit einem Drachenkampf erfunden und möchte, dass seine Mitspieler richtig in die Geschichte eintauchen können. Daher wählt er ein Soundset mit Drachengeräuschen. Zusätzlich kann er auch noch Geräusche von schreienden Menschen, kläffenden Hunden, Orks, Goblins, Wind, Feuer, etc. einfügen. Die Möglichkeiten sind schier endlos.

Wie kann man das Programm als Autor nutzen?
Je nach Genre lassen sich die Soundsets, die es für Syrinscape gibt, für den Schreibprozess anpassen.
Zugegeben, für den Autor von Fantasy-Geschichten oder von Sci-Fi-Geschichten ist es etwas leichter nutzbar, weil es Soundsets in diesen beiden Stilrichtungen gibt. Doch auch für Autoren anderer Stilrichtungen dürfte sich aus den Sets etwas zusammenstellen lassen, denn Geräusche aus einsamen Wäldern und Bergen oder einer Wüste und ihren Bewohnern können schon hilfreich sein.

Schaut es euch doch einfach mal an.