Was ist ein Tablet-PC mit Stifteingabe?

Ein Tablet-PC mit Stifteingabe ist in erster Linie (wie der Name schon sagt ) ein Tablet-PC. Die Besonderheit liegt darin, dass sich der PC auch per Stift bedienen lässt und dabei unterschiedliche Druckstufen erkennt. Bislang gibt es auf dem Markt noch nicht viele Modelle dieser Art. Vorreiter waren die Surface-Modelle von Microsoft. Inzwischen haben Acer, Sony und einige weitere Firma nachgezogen.

Was ist ein Grafik-Tablet?

Ein Grafik-Tablet ist ein Tablet, das eine Stifteingabe für den PC ermöglicht.

Die Firma Wacom ist seit einer gefühlten Ewigkeit Marktführer im Segment der Grafik-Tablets. Sie bietet sowohl Einsteigermodelle ab ca. 80 € als auch Profimodelle ab ca. 180 € an. Es gibt aber noch viele weitere Firmen, die Grafiktablets anbieten. Beispiele hierfür sind: X-Pen, Huion, Intey, Ugee, Trust, Genius, Medion und viele weitere.

Es gibt Tablets mit integriertem Bildschirm und herkömmliche Grafiktablets, die mit dem normalen Bildschirm verknüft sind und deren Stift bei Bewegung über der Tabletoberfläche wie ein Mauszeiger über den eigentlichen Bildschirm wandert.

Was benutze ich?

Für meine Arbeit an der Graphik-Novel benutze ich im Augenblick mein Acer-Tablet mit Eingabestift. Das Acer Switch Alpha 12 ist ein Tablet-PC, welcher optional mit einem Eingabestift (druckempfindlich) bedient werden kann. Von den Spezifikationen ist er mit den aktuellen Surface-Tablets von Microsoft vergleichbar. Leider ist der Stift nicht so genau, wie ich es mir wünschen würde. Die Stiftspitze sitzt mehrere Millimeter neben dem angezeigten Zeichen-Punkt. Das ist oft verwirrend und führt zu Problemen beim genauen Zeichnen. Außerdem bietet der Stift keinen Neigungssensor wie z.B. ein teureres Wacom-Gerät.
Der Vorteil meines Tablets liegt darin, dass man dort zeichnet, wo man hinschaut. Dadurch habe ich nicht das Problem, dass ich auf den Bilschirm schauen und gleichzeitig „blind“ auf dem Tablet zeichnen muss.
Meine Software „Mangastudio“ unterstützt die Tablet-Eingabe und stellt alle Buttons groß dar. Dies ist bei dem kleinen Display mit großer Auflösung von Vorteil, da man so alle Beschriftungen ohne Probleme lesen kann.

Warum ich trotzdem ein Grafik-Tablet haben möchte

Wie bereits beschrieben, hat der von Acer entwickelte Stift nicht die Genauigkeit eines Wacom-Stiftes. Außerdem möchte ich nicht ausschließlich an meinem Tablet zeichnen, sondern je nach Bedarf auch an meinem richtigen Rechner zeichnen können. Auch für kleinere Arbeiten an Grafiken für die Website o.Ä. benötige ich hin und wieder Photoshop. Ohne ein Grafiktablet sind viele Dinge jedoch nur umständlich oder mit Einschränkungen umsetzbar. Daher werde ich sicher demnächst losziehen und mir ein entsprechendes Gerät aussuchen. Ob es ein Wacom-Tablet wird oder eines der Konkurrenz, kann ich noch nicht mit Sicherheit sagen.