Welttag des Buches

Geht es euch manchmal auch so, dass euch die Geschichten, die ihr lest, nicht loslassen? Dass ihr mit den Protagonisten mitfiebert? Dass ihr die Fortsetzung einer Geschichte gar nicht erwarten könnt?

Zum heutigen Welttag des Buches sollte man sich meiner Meinung nach Gedanken über gute Bücher machen.

Lieblingsbücher

 

 

eine fünf Lieblingsbücher(-buchreihen):

  1. “Harry Potter”-Reihe von Joanne K. Rowling
  2. “Der dunkle Turm”-Reihe von Stephen King
  3. “Blackout” von Marc Elsberg
  4. “Erebos” von Ursula Poznanski
  5. “Eragon”-Reihe von Christopher Paolini

Für jedes dieser Bücher bzw. dieser Buchreihen würde ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Natürlich gibt es noch mehr Bücher, die ich lesenswert finde, wie z.B. Der Schwarm, Ersticktes Matt, Blut gegen Blut, Es, Kalte Glut, Nacht der Stachelschweine, die Thriller-Reihe von Jussi Adler Olsen, alle Bücher von Astrid Lindgren, uvm.. Aber meine aktuelle Favoritenliste seht ihr oben.

Lieblingscharaktere

Interessanter Weise sind nicht alle meine Lieblings-Buchcharaktere auch Teil der oben genannten Liste von Lieblingsbüchern:

  1. Roland Deschain (“Der dunkle Turm”-Reihe von Stephen King)
  2. Sherlock Holmes (“Sherlock Holmes”-Reihe von Arthur Conan Doyle)
  3. Severus Snape (“Harry Potter”-Reihe von Joanne K. Rowling)
  4. Francis Ackermann Jr. (“Ich bin der Zorn” von Ethan Cross)
  5. Remy Lafayette (“Ersticktes Matt” von Nina C. Hasse)

Mir ist aufgefallen, dass ich nur männliche Lieblingscharaktere habe. Es gibt zwar auch ein paar weibliche Charaktere, die ich in einigen Büchern mag, doch kommen diese meist nicht an die männlichen Protagonisten heran.

Ich frage mich, ob es daran liegt, dass es Leserinnen (meiner Meinung nach) nicht schwer fällt, sich sowohl in Männer als auch in Frauen hineinzuversetzen, Leser jedoch meiner Erfahrung nach oft Probleme haben, Geschichten aus der Sicht einer Frau zu mögen und daher mehr Geschichten aus der Sicht von Männern geschrieben werden. Evtl. hängt es aber auch damit zusammen, dass die weiblichen Charaktere einfach seltener die Hauptrolle innehaben und selten klischeefrei und gut “gezeichnet” werden.

Dabei denke ich vor allem an Charaktere wir “Bella” aus der “Twighlight”-Reihe oder “Katniss” aus “Die Tribute von Panem”, die ich einfach unsympathisch finde.

Lieblingswelten

Ob es nun die zerfallene Welt aus “Der dunkle Turm” oder die magische Welt von “Harry Potter” ist, ich liebe sie alle. Für mich ist es jedes Mal eine phantastische Erfahrung, in die Welten meiner Lieblingsautoren einzutauchen und mit den Protagonisten auf Reisen zu gehen oder Abenteuer zu bestehen. Besonders faszinierend finde ich Welten, die in unsere reale Welt überzugehen scheinen. Eventuell ist das auch mit ein Grund, weshalb ich die oben genannten Bücher favorisiere.

Rezension: Blut gegen Blut

Blut gegen Blut

Blut gegen BlutWorum geht es?

Im Lande Nuun herrscht Krieg zwischen Menschen, Werwölfen und Vampiren. In dieser Welt ist es normal, dass Menschen in den Krieg ziehen oder einfach verschwinden. Für Katrina macht das Leben keine Ausnahme. Den Schmerz über Ihre Verluste verarbeitet sie durch Selbstverletzung und ist immer wieder hin- und hergerissen zwischen dem Pflichtgefühl ihrer Mutter gegenüber und dem Drang, sich selbst zu schützen und Abstand zu suchen. Doch eines Tages gerät Katrina zwischen die Fronten des Krieges und sie ist sich plötzlich gar nicht mehr sicher, auf wessen Seite sie eigentlich steht.

Was gefällt mir gut?

Fantasy ist heute oft von Klischees durchzogen. Zum Glück gibt es in “Blut gegen Blut” keine Glitzervampire oder Pin-up-Werwölfe. Es gibt Blut und Dreck, viele Tote und vor Allem eine spannende Handlung. Während man Katrina auf ihrem Weg begleitet, erfährt man Stück für Stück mehr über ihre Vergangenheit und lernt die Welt Nuun, ihre Regeln, Werte und Normen durch Katrinas Augen kennen.

Auch die anderen Charaktere sind vielschichtig und glaubwürdig. Besonders gefallen hat mir die Werwölfin Lisunki, die eine von mehreren starken Frauen ist, die in diesem Buch auftreten. Insgesamt bildet die Mischung aus guten Charakteren und einer tollen Story eine stimmige Geschichte in einer ungewöhnlichen Welt ohne Sonne.

Was stört mich?

Eigentlich nicht viel. Ein wenig gestört hat mich, dass die beschriebenen Szenen an eine “Splatter-Film-Veralberung” erinnern, weil der Ton der Geschichte die gezeigten Grausamkeiten in ironischer Weise untermalt. Angefangen bei der ersten Todesszene im Buch, bis zu diversen Kettensegenschwertkämpfen, zieht sich dieses Element durch den ganzen Roman. Nur das Ende bildet hier eine Ausnahme.

Manchmal war mir dieser Ton etwas zu “leicht” und ich habe mich gefragt, ob eine dunklere Athmosphäre dem Werk nicht gut getan hätte. Aber wie so Vieles ist das natürlich Geschmackssache und im Vergleich zu anderen Vampirromanen ist Blut gegen Blut deutlich weniger “weichgespült”.

Fazit

Ich hatte viel Spaß beim Lesen des Buches und habe es genossen Katrina auf ihrer Reise ein Stück zu begleiten. Besonders das Finale fand ich toll. Hier haben meiner Meinung nach Ton und Handlung zu hundert Prozent zusammengepast. Die Charaktere haben sich toll entwickelt und ich hatte nach dem Ende des Romans Lust, direkt den Nachfolger zu lesen. Schade, dass wir darauf wohl noch eine Weile warten müssen.

Mein Genre, meine Zielgruppe und ich

buecher

buecherEigentlich sollte man sie kennen, bevor man mit dem Schreiben anfängt. Spätestens, wenn man ein Exposé für einen Verlag schreibt, stolpert man in jedem Fall darüber:

die Zielgruppe

Aber wer oder was ist eigentlich eine Zielgruppe?

Eine Zielgruppe für Bücher ist eine Gruppe von Menschen, die ein bestimmtes Buch gerne lesen würde. Die Frage ist also, was macht eine bestimmte Zielgruppe aus, was will sie und aus welcher Art Menschen besteht sie?

Um diese Fragen zu beantworten, muss man zunächst heausfinden, welches Genre man mit seinem Roman bedient.

Welches Genre bedienst du?

Folgende Genres findet man in allen gängigen Buchhandlungen:

  • Krimi
  • Thriller
  • Horror
  • Liebesroman
  • Science-Fiction
  • Fantasy
  • Reiseroman
  • Entwicklungsroman
  • Historischer Roman

Leider sind die Genres nicht trennscharf voneinander abzugrenzen. Es kann also sein, dass z.B. in einem Science-Fiction-Roman auch Elemente anderer Genres auftauchen. Außerdem haben diese unterschiedlichen Themengebiete jeweils Unterkategorien, sogenannte “Subgenres”.

Ich kenne mein Genre! – Was nun?

Hat man seinen Roman in eines der Genres einsortiert, beginnt die eigentliche Arbeit. Jetzt gilt es zu überprüfen, was die Leser des Genres von einem guten Roman erwarten und was sie überhaupt nicht leiden können.

Hilfe bietet hierbei Wikipedia. Gibt man sein Genre oder auch Subgenre bei Wikipedia ein, erscheint meist eine detaillierte Beschreibung des Genres und exemplarisch für das Genre stehende Romane. Daraus lässt sich entnehmen, was einen Roman des Genres ausmacht und was die Leser erwarten.

Außerdem kann man bei Google oder anderen Suchmaschinen nach “Was erwarten Leser von Horror-Romanen” oder Ähnlichem suchen.

Hinweis: Nicht nur Papier, auch das Internet ist geduldig.

Glaube nicht alles, was man dir präsentiert. Checke die Fakten mit Hilfe anderer Seiten oder eigenen Erfahrungen.

Fazit – Was hat man davon?

Sobald man weiß, was die Leser wollen, kann man überprüfen, ob man in seinem Roman darauf eingegangen ist. Das heißt nicht, dass man ausschließlich nach dem Willen der Leser schreiben sollte. Jedoch läuft man nun nicht mehr Gefahr, in ein Fettnäpfchen zu treten und z.B. ein Ufo in einem klar dem “Historischen Roman”-Genre zuzuordnenden Text unterzubringen.

Außerdem hilft diese Information dabei, den passenden Verlag anzuschreiben.  Schließlich will man seinen Horror-Roman nicht versehentlich einem Verlag anbieten, der auf historische Liebesromane spezialisiert ist.

 

 

Grafik-Tablet oder Tablet-PC mit Stift?

Was ist ein Tablet-PC mit Stifteingabe?

Ein Tablet-PC mit Stifteingabe ist in erster Linie (wie der Name schon sagt ) ein Tablet-PC. Die Besonderheit liegt darin, dass sich der PC auch per Stift bedienen lässt und dabei unterschiedliche Druckstufen erkennt. Bislang gibt es auf dem Markt noch nicht viele Modelle dieser Art. Vorreiter waren die Surface-Modelle von Microsoft. Inzwischen haben Acer, Sony und einige weitere Firma nachgezogen.

Was ist ein Grafik-Tablet?

Ein Grafik-Tablet ist ein Tablet, das eine Stifteingabe für den PC ermöglicht.

Die Firma Wacom ist seit einer gefühlten Ewigkeit Marktführer im Segment der Grafik-Tablets. Sie bietet sowohl Einsteigermodelle ab ca. 80 € als auch Profimodelle ab ca. 180 € an. Es gibt aber noch viele weitere Firmen, die Grafiktablets anbieten. Beispiele hierfür sind: X-Pen, Huion, Intey, Ugee, Trust, Genius, Medion und viele weitere.

Es gibt Tablets mit integriertem Bildschirm und herkömmliche Grafiktablets, die mit dem normalen Bildschirm verknüft sind und deren Stift bei Bewegung über der Tabletoberfläche wie ein Mauszeiger über den eigentlichen Bildschirm wandert.

Was benutze ich?

Für meine Arbeit an der Graphik-Novel benutze ich im Augenblick mein Acer-Tablet mit Eingabestift. Das Acer Switch Alpha 12 ist ein Tablet-PC, welcher optional mit einem Eingabestift (druckempfindlich) bedient werden kann. Von den Spezifikationen ist er mit den aktuellen Surface-Tablets von Microsoft vergleichbar. Leider ist der Stift nicht so genau, wie ich es mir wünschen würde. Die Stiftspitze sitzt mehrere Millimeter neben dem angezeigten Zeichen-Punkt. Das ist oft verwirrend und führt zu Problemen beim genauen Zeichnen. Außerdem bietet der Stift keinen Neigungssensor wie z.B. ein teureres Wacom-Gerät.
Der Vorteil meines Tablets liegt darin, dass man dort zeichnet, wo man hinschaut. Dadurch habe ich nicht das Problem, dass ich auf den Bilschirm schauen und gleichzeitig “blind” auf dem Tablet zeichnen muss.
Meine Software “Mangastudio” unterstützt die Tablet-Eingabe und stellt alle Buttons groß dar. Dies ist bei dem kleinen Display mit großer Auflösung von Vorteil, da man so alle Beschriftungen ohne Probleme lesen kann.

Warum ich trotzdem ein Grafik-Tablet haben möchte

Wie bereits beschrieben, hat der von Acer entwickelte Stift nicht die Genauigkeit eines Wacom-Stiftes. Außerdem möchte ich nicht ausschließlich an meinem Tablet zeichnen, sondern je nach Bedarf auch an meinem richtigen Rechner zeichnen können. Auch für kleinere Arbeiten an Grafiken für die Website o.Ä. benötige ich hin und wieder Photoshop. Ohne ein Grafiktablet sind viele Dinge jedoch nur umständlich oder mit Einschränkungen umsetzbar. Daher werde ich sicher demnächst losziehen und mir ein entsprechendes Gerät aussuchen. Ob es ein Wacom-Tablet wird oder eines der Konkurrenz, kann ich noch nicht mit Sicherheit sagen.

 

Geniale Charaktere

geniale charaktere

Besondere Charaktere sind nicht in allen Büchern oder Filmen zu finden, aber wenn doch, machen sie die Handlung zu etwas Außergewöhnlichem. Aber weshalb sind einige Charaktere so genial und andere nur nebensächlich? Weshalb erinnern wir uns an bestimmte Charaktere noch nach Jahren, während wir bei anderen schon nach wenigen Stunden vergessen, wie sie hießen? Dieser Frage bin ich nachgegangen.

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Rezension: Ich bin der Zorn

Ich bin der Zorn

Ich bin der ZornWorum geht es?
In dem Thriller “Ich bin der Zorn” von “Ethan Cross” werden Special Agent Marcus Williams und sein Team zu einem Versuchsgefängnis in Foxbury gerufen, um herauszufinden, was einen Wärter dazu veranlasste, Insassen zu erschießen und eine Bombe zu zünden. Als der vermeintliche Täter stirbt und das Gefängnisexperiment aus dem Ruder zu laufen droht, muss Marcus auf Unterstützung seines Bruders, des Serienkillers Francis Ackermann Jr., zurückgreifen, um den Fall zu lösen.

Was gefällt mir gut?
Sehr beeindruckt hat mich der Charakter „Francis Ackermann Jr.“, der, obgleich ein Psychopath, unglaublich authentisch wirkt. Mit seiner hochnäsigen Art und seinen intelligenten Aussagen trägt er dazu bei, dass die Geschichte nicht zu einseitig „gut“ wirkt und sich von anderen Thrillern dieser Art abhebt.
Die Story ist zudem sehr actionreich und spannend, weshalb der Leser kaum Möglichkeiten hat, sich von vorangegangenen Ereignissen zu erholen.
Nach und nach werden die Hintergrundgeschichten der Hauptcharaktere ein Stück weit enthüllt, so dass man trotz der Tatsache, dass dies der vierte Roman der Reihe ist, nicht das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben.
Das Ende der Geschichte überrascht noch einmal und schließt die Geschichte in einer interessanten Art und Weise ab.

Was stört mich?
Manche Dinge haben mich beim Lesen irritiert oder gestört. Allem voran die Tatsache, dass der Ermittler Marcus auf gefühlt jeder Seite seinen Nacken ein bis zwei Mal knacken lässt. Auch das Verhalten einiger Charaktere fand ich persönlich etwas zu klischeehaft. Zum Beispiel geht Maggie irgendwann im Alleingang vor, weil sie auf ihren Freund sauer ist. Dies habe ich als sehr unrealistisch empfunden. Etwas nervig fand ich auch die Fehler, die offenbar durch die Übersetzung in den Roman gelangt sind. An einer Stelle wird Marcus plötzlich mit k geschrieben, was mich völlig aus dem Lesefluss gerissen hat.
Eine andere Stelle, die mich gestört hat, war die Brutalität gegenüber einem Jungen, die geschildert wurde, wobei das sicherlich dem Genre geschuldet ist und von vielen Lesern so erwartet wird.

Fazit
Es handelt sich bei diesem Buch um das erste, das ich ausschließlich aufgrund des Covers gekauft habe. Ich hatte keinerlei Erwartungen an den Inhalt und bin positiv überrascht. Ich hatte viel Spaß beim Lesen, auch wenn ich hin und wieder die Augen vedrehen musste, wenn Marcus zum hundertsten Mal seinen Nacken knacken ließ.

Sidekick: Bullet Journal

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Als “Sidekick” wird meist der Handlanger oder Helfer der Hauptfigur in einer Geschichte bezeichnet. Bekannte Beispiele sind Robin oder Dr. Watson. Die besondere Eigenschaft der Begleiter ist, dass sie dem “Helden” immer wieder aus der Patsche helfen, ihm assistieren und ihn an wichtige Dinge erinnern. Der klassische Sidekick ist jedoch kein Diener. Er räumt nicht hinter dem Helden auf und erledigt auch nicht alle seine Aufgaben.

Was müsste der Sidekick eines Autoren können?

Folgende Tätigkeiten sollte mein persönlicher Sidekick für mich übernehmen:

  • Termine im Auge behalten
  • mir beim Plotten helfen
  • mir helfen, meine Gedanken zu ordnen
  • aufpassen, dass wichtige Infos nicht verloren gehen
  • alle Zettel für mich sammeln, die für mich wichtig sind
  • mir beim Erreichen meiner Ziele zur Seite stehen
  • mit mir Pläne schmieden
  • gelesene Bücher tracken
  • Geschenkideen für Freunde und Familienmitglieder sammeln

Welche Funktionen erfüllt mein BuJo?

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Ein “BuJo” oder lang “Bullet Journal” ist eine Art Notizbuch. Als ich zum ersten Mal davon hörte, dachte ich: “Nicht noch so ein nutzloses Gadget für unausgefüllte Menschen!” Aber dann begann ich damit, mich näher mit dem Thema zu beschäftigen, und stellte fest, dass ein Bullet Journal so viel mehr sein KANN, als ein Kalender.

Hier einige Beispiele für Funktionen, die mein Bullet Journal erfüllt:

  • ich sammle alle Termine darin
  • ich schreibe Plotideen hinein
  • ich notiere wichtige Infos, die ich nebenbei finde, sofort an geeigneter Stelle
  • ich sammle Zettel im “Zettelfach”
  • ich habe meine Ziele vor Augen
  • ich untergliedere meine Ziele in Teilziele und arbeite an ihnen
  • ich plane Freizeitaktivitäten und Aktionen für den Job sowie für den Blog darin
  • ich tracke, ob ich genügend Wasser trinke
  • ich schreibe auf, was ich bereits gelesen habe
  • ich sammle Geschenkideen für meine Familie
  • ich skizziere Dinge, Menschen, Charaktere mit Bleistift und Fineliner

Vergleicht man die oben aufgestellte Sammlung an Anforderungen und die Liste mit Aufgaben, bei denen mir das Notizbuch hilft, stellt man eine ziemlich große Übereinstimmung fest.

Für mich ist mein Bullet Journal also wie ein Sidekick.

Wie lege ich ein Bullet Journal an?

Zunächst benötigt man ein leeres Notizbuch. Linien finde ich persönlich nicht so schön. Da man jedoch sehr viel hineinschreibt, bietet es sich an, ein Notizbuch mit Punkten oder mit Kästchen zu benutzen, damit man sich beim Schreiben orientieren kann.

Eine genaue Anleitung für das Anlegen des Jahreskalenders, der Monatsübersicht und der Wochenübersichten findet man auf der Website bullet-journal.com oder hier im Video.

Wichtig ist dabei zu bedenken, dass man in der Form völlig frei ist. Man kann sich selbst überlegen, welche Seiten man wo anlegt oder welche Übersichten und Tracker man anlegt.

Einige Beispiele für gelungene Seiten findet ihr in meiner Pinterest-Sammlung zu diesem Thema.

Fazit: Lohnt sich der Aufwand?

Für mich lautet die Antwort darauf “Ja!”. Ich hatte im letzten Jahr das Problem, dass ich wichtige Termine nicht mehr im Gedächtnis hatte oder meine Aufgaben nicht sinnvoll über die vorhandene Zeit aufgeteilt habe.

Das hat sich durch die Nutzung des Bullet Journals geändert. Zudem kann ich kreativ sein und darin herumkritzeln, wenn ich möchte, und finde alle Ideen und Infos dank des Inhaltsverzeichnisses, wenn ich sie benötige.

Auch Zettel gehen mir nicht mehr verloren. Dafür bin ich unendlich dankbar.

Aber kann mein Smartphone das nicht auch?

Klar kann man sich auch mit Hilfe eines Smartphones oder Kalenders organisieren. Jedoch habe ich bislang keine App gefunden, die alle oben genannten Funktionen für mich übernimmt.

Ich behaupte nicht, dass ein Bullet Journal die allein seeligmachende Lösung ist. Jedoch hat es mir persönlich sehr geholfen, mich zu strukturieren. Es ist mein persönlicher Sidekick, bis ich etwas finde, was für mich besser funktioniert.

Projekte – Ankündigung

Ich werde im Moment häufig gefragt, wann es endlich mit meinen aktuellen Projekten weitergeht. Daher hier ein kurzer Überblick, an was ich zur Zeit arbeite, in welche Projekte ich aktuell die meiste Zeit und Arbeit investiere und was demnächst ansteht.

Woran arbeitest du eigentlich?

Ich bin im Moment mit mehreren Dingen gleichzeitig beschäftigt. Ein Großteil meiner Aufgaben besteht darin, dass ich “Vindex” korrigiere. Inzwischen warte ich noch auf die letzten beiden Testleser-Rückmeldungen. Sobald ich die fehlenden Infos habe, kann ich die Anmerkungen der Testleser in den Roman einarbeiten. Anschließend folgt das Lektorat und Korrektorat.

Ich hoffe, dass Vindex noch vor Mitte des Jahres in den Laden kommt.

Was ist mit deiner Graphic-Novel?

Auch an der Graphic-Novel arbeite ich zur Zeit. Im Moment immer dann, wenn ich nicht an “Vindex” arbeiten kann, weil ich auf die Rückmeldung der Testleser oder des Korrektors warte.

Ich habe in den letzten Tagen das Skript noch einmal umgearbeitet und den Plot überarbeitet, um die Handlung weiter an die Erwartungen der angepeilten Zielgruppe (Jugendliche & junge Erwachsene) und dem Genre (Mystery) anzupassen.

Ganz konkret sitze ich Moment am Storyboard für die einzelnen Seiten und schreibe die Dialoge.

Was steht sonst noch an?

Ich plane eine ziemlich coole Aktion, die allerdings noch geheim ist. Thematisch passt alles genau in meine Welt und Arbeitsweise. Doch natürlich ist dafür ebenfalls eine Menge Vorarbeit notwendig. Ich bin mir jedoch sicher, dass sich das sowohl für mich, als auch meine Leser auszahlt. Ich bin schon wahnsinnig gespannt auf die ganze Aktion und kann mich kaum bremsen, immer neue Aspekte zu den bislang geplanten Teilen hinzuzufügen.

Lieber mal plotten?

Verfolgt man die Diskussion zum Thema “plotten”, also dem Planen des Inhalts von Geschichten, erscheint die Welt der Autoren zweigeteilt. Die eine Fraktion sagt, sie plotte nicht, sondern schreibe einfach drauflos. Die andere Fraktion hält diese Herangehensweise für vertane Zeit und belegt an zahlreichen erfolgreichen Autoren, wie viel besser geplottete Bücher seien.

 

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Rezension: Ersticktes Matt

ersticktes matt

ersticktes mattVor ein paar Tagen habe ich den Steam-Punk-Krimi “Ersticktes Matt” von Nina C. Hasse zu Ende gelesen. Hier findet ihr meine Meinung dazu.

Worum geht es?

Die Geschichte spielt in New York im Jahre 1893. In den Floodlands, einem Armenviertel am East River, wird die dritte Leiche einer jungen Frau gefunden, die eine Schachfigur in der Hand hält. Die Ermittler des New York Floodlands Police Departments und ihr Berater, Gesichtsanalytiker Remy Lafayette, stehen vor der Herausforderung den Mörder zu finden, bevor dieser sein nächstes Opfer trifft.

Das Setting der Geschichte ist das New York des 19. Jahrhunderts, in einer alternierenden Realität, in der sich durch die übertriebene Industriealisierung und damit verbundene Umweltverschmutzung ein beschleunigter Klimawandel und ein damit einhergehender Anstieg der Meeresspiegel ereignet hat. Die in New York eingetroffenen Flüchtlingsstöme müssen überwiegend in den Armenvierteln am East River in Slums hausen und werden von der New Yorker Bevölkerung als Abschaum betrachtet.

Was gefällt mir gut?

Obgleich ich nie zuvor ein Buch aus dem Steam-Punk-Genre gelesen habe, gefällt mir die ausgefeilte Logik hinter dem Setting sehr. Es gibt immer wieder Überschneidungen und Ähnlichkeiten zur Realität und die Probleme der damaligen Zeit werden charmant in Steam-Punk-Manier gelöst. Zum Beispiel benutzt man zur Kommunikation den sogenannten “Notarius”, eine Maschine, die die Gestalt eines Menschen hat und Nachrichten empfangen und aufschreiben kann.

Die Charaktere sind vielschichtig aufgebaut und wirken glaubwürdig, da sie nicht nur positive, sondern auch negative Eigenschaften haben und mit ihren persönlichen Problemen kämpfen, während sie an der Aufgabe arbeiten, den Schachbrettmörder dingfest zu machen. Besonders die Verstrickungen der Charaktere in den aktuellen Fall führen dazu, dass mat mit ihnen mitfiebert und versucht herauszufinden, wer der Mörder ist.

Von der technischen Seite her hat mir gefallen, dass die Sprache nicht zu anspruchslos ist und es nur sehr wenige Rechtschreibfehler gibt. Die Autorin hat sehr darauf geachtet, dem Leser stets zu verdeutlichen, aus wessen Sicht gerade erzählt wird. Der Satz ist meiner Meinung nach gelungen und das Coverdesign sticht sofort heraus, weil es zweifarbig ist und exakt zum Thema passt. Besser hätte man es kaum machen können. Manchmal ist weniger eben mehr!

Was stört mich?

Der einzige Punkt, der mir negativ aufgefallen ist, war die Tatsache, dass ich schon knapp nach der Hälfte (auf dem Kindle bei 62%) wusste, wer der Täter ist. Das ist natürlich nicht schlimm und ich weiß, dass ich darin ganz gut bin, doch ein wenig schade fand ich das zu dem Zeitpunkt schon. Trotzdem hat das der Lesefreude keinen großen Abbruch getan, weil es ja noch Nebenhandlungen gibt, die man dank der toll ausgearbeiteten Charaktere ebenso wichtig findet.

Fazit

Ich war erst skeptisch, ob mir ein Steam-Punk-Krimi gefallen würde. Ich kannte mich bis dahin gar nicht mit der Thematik aus und hatte Bedenken, dass ich das alles total unrealistisch und übertrieben finde.

Diese Befürchtung hat sich NICHT bewahrheitet. Das Setting ist absolut glaubwürdig und detailliert beschrieben. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten mir die unterschiedlichen Maschinen vorzustellen und mich in diese Welt hineinzuversetzen.

Die Geschichte kann überzeugen, enthält viele spannende Momente und lädt zum miträtseln ein. Die Charaktere sind toll und ich frage mich, wie es wohl weitergehen wird.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! Ich würde mich über eine Fortsetzung freuen!