Neues Jahr! 2017

Zunächst wünsche ich euch allen ein frohes, neues Jahr!

Wie im Dezember bereits angekündigt, habe ich mir gleich mehrere Vorsätze für das neue Jahr vorgenommen und hoffe nun, dass ich diese auch umsetzen kann. Für alle, die meine Ideen für 2017 vielleicht nicht mehr im Kopf haben, hier nochmal kurz der Überblick:

  1.  Häufigere Updates auf dem Blog und der Website
  2. Neues Design&Umstrukturierung der Website
  3. Veröffentlichung des Romans, an dem ich noch immer arbeite
  4. Fertigstellung der Graphic-Novel

Außerdem habe ich mir auch ein paar private Ziele gesetzt, die ich über das Jahr verteilt erreichen möchte. Hier ein paar Beispiele:

  1. 10-Finger-Tippen lernen
  2. mein Japanisch weiter ausbauen
  3. Cello spielen lernen
  4. mein Bullet Journal füllen

Habt ihr Pläne oder gute Vorsätze, die ihr in diesem Jahr verfolgt?

Pläne für 2017

Das Jahr 2016 nähert sich dem Ende und ich habe mir Gedanken gemacht, wie es mit der Website und dem Blog weitergehen soll.Hier meine Pläne für 2017.

1. Häufigere Updates

Um die Sichtbarkeit meiner Seite und meines Blogs zu erhöhen, werde ich in Zukunft häufiger Updates posten. Mein Plan sieht vor, dass ich mindestens einen kurzen Artikel pro Woche zustande bringe.

2. Neues Design&Umstrukturierung

Weil die Website relativ “Grafik”-lastig ist und daher wenig Raum für meine eigentliche Haupttätigkeit lässt, habe ich beschlossen, die Website umzugestalten. Das Augenmerk soll dann auf meiner Tätigkeit als Autorin liegen. Diese Umstrukturierung plane ich mit Veröffentlichung des neuen Romans umzusetzen.

3. Neue Inhalte

Neben den üblichen kurzen Artikeln zu relevanten Themen rund ums “Schreiben” werde ich ein paar andere Themenbereiche behandeln. Geplant sind Berichte über den aktuellen Stand von Projekten, Berichte über digitale und analoge Tools, Sidekicks, neue Ziele und mehr Reviews zu Indie-Veröffentlichungen.

Ich freue mich schon riesig auf das kommende Jahr mit all seinen Herausforderungen und wünsche euch frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Pränostalgie

Bei Facebook sehe ich in letzter Zeit manchmal Beiträge, die einen Gegenstand zeigen und dazu schreiben: Like den Beitrag, wenn du das noch kennst.
Solche Posts bringen mich zum Schmunzeln und haben in der Regel sehr viele Likes und Kommentare. Wahrscheinlich durch die nostalgischen Gefühle, die das Bild oder die Kommentare auslösen.

Exakt dieses Phänomen ist mir auch an anderer Stelle schon begegnet. Und zwar in Büchern.

Ihr glaubt mir nicht?

Zum Beispiel fiel mir kürzlich folgender Satz in einem Stephen-King-Roman auf: 

“Ich weiß aber nicht, wie alt ich bin”, sagte ein Mann mit Stirnglatze, der eine Armbanduhr trug, deren rostiges Band mit Bindfaden geflickt war. (aus “Wind” von Stephen King)

Man muss dazu sagen, dass die Geschichte in einer dystopischen Welt spielt, in der sogenannte “Revolvermänner” für Recht und Ordnung sorgen. Technik ist entweder gar nicht erst vorhanden oder alt und kaputt, wie in dem oben beschriebenen Beispiel.

In der Reihe “Der dunkle Turm” gibt es solche Situationen relativ häufig. Das heißt, man stößt beim Lesen auf Dinge, die für die handelnden Personen ungewöhnlich, da technisch, sind, die für den Leser jedoch alltäglich erscheinen.
Das Gefühl, das beim Lesen ausgelöst wird, kann man am ehesten mit dem Wort “Pränostalgie” beschreiben. Es beschreibt, dass Dinge nostalgische Gefühle auslösen, bevor die Dinge tatsächlich Nostalgie sind.
Es fühlt sich an, wie wenn man ein Bild einer Videokassette oder eines Walkmans sieht und von einem Schulkind gefragt wird, was man bitteschön damit anfangen kann.

Das Seltsame dabei ist nur, dass die in den Büchern beschriebenen Dinge ja eigentlich tatsächlich alltäglich sind. Aber weil man so in der Geschichte “gefangen” ist, kommt man sich vor, als hätte man vor den handelnden Personen einen Wissensvorsprung.

Ich frage mich, ob dieser Effekt absichtlich eingesetzt wurde oder nur zufällig auftritt. Was meint ihr?

Bloß nicht zu viel verraten!

Kapitelüberschriften sind ein wichtiger Punkt, über den ich im Moment nachdenke.

Denn auf der einen Seite sollen sie nicht zu viel verraten, auf der anderen Seite möchte ich nicht, dass sie banal oder langweilig sind. Schließlich sollen sie beim Leser Erwartungen und Neugier wecken.

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten Kapitel zu benennen. Bei der Durchsicht meiner Bücher sind mir immer wieder folgende Überschriftenarten aufgefallen:

Nummerierung
Viele Autoren, wie zum Beispiel Stephen King, Jussi Adler Olsen, Jo Nesbø oder auch Ursula Poznanski machen es sich leicht und nummerieren die Kapitel der Reihe nach durch. Das hat den Vorteil, dass der Leser sich leicht im Buch orientieren kann und trotzdem durch den Titel keine Vorabinformationen zum Inhalt bekommt.

Personennamen
Andere Autoren wie z.B. George R. R. Martin ziehen es vor, ihre Kapitel mit der Hauptperson zu betiteln. Das kann vor allem dann nützlich sein, wenn es viele handelnde Personen gibt und man durch diesen Kapiteltitel schon erfährt, aus wessen Sicht das folgende Kapitel geschrieben ist. Mindhopping wird ausgeschlossen und man behält leichter den Überblick.

passend zum Inhalt
J. K. Rowling oder auch Christopher Paolini und viele Weitere benennen ihre Kapitel nach dem Inhalt. Dabei gibt C. Paolini seinen Kapiteln eher knappe, dafür aber hochtrabend klingende Namen, die die Handlung relativ blumig umschreiben, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Beispiele: „Klausur der Könige“, „Interregnum“ oder „Seine Stimme, seine Hände“. J. K. Rowling benennt die Kapitel in den „Harry Potter“-Romanen nach dem, was den Leser inhaltlich erwartet. Beispiele: „The Woes of Mrs Weasley“ oder „Detention with Dolores“.

Mischformen
Manche Autoren benutzen Mischformen, wie z.B. Suzanne Collins, die bei den Tributen von Panem Abschnitte mit einem einzelnen Wort + Artikel benennt, Unterkapitel hingegen fortlaufend nummeriert.

Fazit
In meinem Fall werde ich wahrscheinlich ähnlich wie S. Collins eine Mischform anwenden. Im Augenblick gibt es in meinem Roman vier größere Abschnitte, die man gut mit einem einzigen passenden Wort überschreiben könnte. Innerhalb dieser Abschnitte gibt es viele unterschiedliche Szenen, die aufeinander aufbauen. Daher würde ich hier die Durchnummerierung vorziehen. Ich denke außerdem, dass ein Titel hier zu viel vorwegnehmen würde.

Fakt ist, dass man sich bei der klassischen Durchnummerierung der Kapitel in guter Gesellschaft befindet.

Über Wortzahlen und Webcomics

Heute habe ich bei meinem Dystopie-Projekt die 70%-Marke geknackt. Zumindest, wenn es bei 50.000 Wörtern als Zielvorgabe bleibt. Sollten es 75.000 Wörter werden, habe ich etwa 49% der Geschichte aufgeschrieben.

Außerdem habe ich die vergangenen Tage genutzt, um mich zum Thema Webcomics zu informieren.

Dabei bin ich auf verschiedenste Plattformen gestoßen, die mehr oder weniger tolle Webcomics anbieten und auf denen die Comics in unterschiedlicher Weise präsentiert werden.

Auffällig ist hierbei, dass es sich fast ausschließlich um englischsprachige Seiten handelt.

Versteht das nicht falsch. Natürlich gibt es eine Menge toller deutschsprachiger Webcomics. Aber die Plattformen, auf denen die Comics publiziert werden, sind fast alle in englischer Sprache verfasst.

Wenn man deutschsprachige Webcomics sucht, findet man hier auf webcomic-verzeichnis.de eine Auflistung der derzeit aktuellen Webcomics. Jeder kann hier seinen (deutschsprachigen) Webcomic eintragen. Nach Prüfung der Angaben und Links wird der Comic dort verlinkt.

Möchte man als Webcomic-Zeichner seinen Comic nicht auf der eigenen Webseite, sondern auf einem Portal veröffentlichen, gibt es manigfaltige Möglichkeiten.

Ich habe mir die beiden Anbieter webtoons.com und taptastic.com angesehen und verglichen.

Comics

Beide Seiten bieten verschiedenste Genres an, in denen man Comics suchen und lesen oder auch selbst einstellen kann. Während webtoons.com die Comics in Webcomic-Manier, also weitestgehend ohne Frames und von oben nach unter scrollbar anzeigt, werden sie bei tabtastic.com als Seitenansichten dargestellt, wie sie z.B. auch in einem Buch oder e-book erscheinen würden. Es ist aber auch hier möglich mehrere Seiten untereinander darzustellen.

Autorenrechte

Beide Seiten machen, was die Rechte-Frage angeht, einen guten Eindruck. Webtoons.com hat seinen Sitz allerdings in Korea und gibt an, dass koreanisches Recht angewandt wird. Trotzdem betonen sie, dass alle Rechte an der eigenen Geschichte beim Zeichner bleiben.

Tabtastic.com hat seinen Sitz in den USA in Silicon Valley. Wie viel besser das ist, sei mal dahingestellt. Auch sie betonen, dass alle Rechte beim Zeichner verbleiben.

Monetarisierung

Beide Seiten bieten eine Monetarisierung an. Diese unterscheidet sich jedoch stark voneinander. Während webtoons.com eine Verknüpfung mit einem vorhandenen Patreon-Account anbietet, basiert die Bezahlung bei tabtastic.com auf dem sogenannten „ad revenue“-Programm. Dabei wird der Zeichner nach Anzahl der Leser des jeweiligen Comics bezahlt, indem Werbung im Comic eingebaut wird (wie das genau aussieht, weiß ich noch nicht).

Vorteile der Nutzung einer solchen Plattform

  1. Potenzielle Leserschaft bereits vorhanden
  2. Einfache Bedienung
  3. Monetarisierung

Nachteile

  1. Die Bilder liegen auf Servern im Ausland
  2. Überwiegend englischsprachige Leserschaft
  3. Es verschreckt meiner Meinung nach Verlage, wenn man seine Geschichte bereits online kostenlos anbietet.

Würde ich dieses Angebot nutzen?

Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich mir noch nicht sicher, ob ich eine solche Plattform für meine Graphic Novel nutzen möchte. Aber ich denke darüber nach.

Wortzahl-Update: Fast 50%

Die 20.000er Marke habe ich ohne Probleme geknackt.
Jetzt geht es auf die Hälfte zu.

Morgen bekomme ich den Stift, den ich mir für mein Tablet bestellt habe. Dann gibt es eventuell auch ein Update für die Grafiknovel.
Lasst euch überraschen!

Wortzahl meines Projektes

Beim Schreiben meines neuen Projektes komme ich gut voran. Inzwischen habe ich 19.309 Wörter beisammen und wenn es so weiter geht, knacke ich die 20.000er Marke morgen.
Mein ursprüngliches Ziel sah vor, dass ich 50.000 Wörter +/- 2.000 Wörter schreibe. Doch im Moment sieht es so aus, als würde sich die Geschichte etwas “in die Länge ziehen”. Damit meine ich nicht, dass sie langweilig ist, sondern, dass ich pro Szene und Kapitel mehr aufschreibe, als ich ursprünglich geplant habe.
Falls es so weiter geht, werde ich bei ca. 75.000 Wörtern landen, wenn die Geschichte beendet ist. Unter diesen Umständen hätte ich erst 26% der Geschichte aufgeschrieben.
Ich bin sehr gespannt, wie sich das Ganze entwickelt.

Facebook Seite

Damit ihr mich in allen Medien finden könnt, habe ich mir eine Facebook-Seite angelegt. Noch gibt es dort nicht viel zu sehen, doch ich werde dort meine Blogartikel verlinken und Veröffentlichungen posten.
Unter www.facebook.com/JuSTAkikoHana könnt ihr mich ab sofort dort finden.

Ich würde mich freuen, wenn ihr meine Seite mit “gefällt mir” markiert.

Schreibstimmung dank Syrinscape

Durch den NaNoWriMo habe ich gelernt, dass viele Autoren beim Schreiben Songs hören, die sie in die Stimmung versetzen, die die Autoren kreieren wollen. Also z.B. “I don’t wanna miss a thing” von Aerosmith, wenn es um eine Szene mit Herzschmerz geht.
Diese Methode wollte ich ausprobieren, doch ich bin damit nicht richtig warm geworden. Der Grund dafür ist simpel. Ich konzentriere mich beim Hören der Lieder zu sehr auf die Texte und kann dann nicht mehr vernünftig schreiben. Außerdem habe ich Angst, dass die Texte der Lieder zu großen Einfluss auf meine Dialoge haben.
Für dieses Problem habe ich nun eine Lösung für mich gefunden:
Syrinscape

Was ist das?
Syrinscape ist ein Programm (für fast alle Betriebssysteme), das Hintergrundmusik und Geräusche abspielen kann. Entwickelt wurde Syrinscape, um Spielleitern von Rollenspielen die Möglichkeit zu bieten, ihre Geschichte mit guter (sich nicht ständig wiederholender) Musik und Geräuscheffekten zu bereichern.

Beispiel:
Der Spielleiter hat eine Szene mit einem Drachenkampf erfunden und möchte, dass seine Mitspieler richtig in die Geschichte eintauchen können. Daher wählt er ein Soundset mit Drachengeräuschen. Zusätzlich kann er auch noch Geräusche von schreienden Menschen, kläffenden Hunden, Orks, Goblins, Wind, Feuer, etc. einfügen. Die Möglichkeiten sind schier endlos.

Wie kann man das Programm als Autor nutzen?
Je nach Genre lassen sich die Soundsets, die es für Syrinscape gibt, für den Schreibprozess anpassen.
Zugegeben, für den Autor von Fantasy-Geschichten oder von Sci-Fi-Geschichten ist es etwas leichter nutzbar, weil es Soundsets in diesen beiden Stilrichtungen gibt. Doch auch für Autoren anderer Stilrichtungen dürfte sich aus den Sets etwas zusammenstellen lassen, denn Geräusche aus einsamen Wäldern und Bergen oder einer Wüste und ihren Bewohnern können schon hilfreich sein.

Schaut es euch doch einfach mal an.