Ein Bullet-Journal für 2019

Bullet Journal im Disc-Bound-Format
eines meiner alten Bullet Journals
So kann ein Bullet-Journal aussehen

Wie bereits berichtet, habe ich vor einiger Zeit mein altes Bullet-Journal ausgewertet. Auch im kommenden Jahr werde ich ein Bullet-Journal führen. Doch diesmal wird es kein gebundenes Notizbuch sein, sondern ein Discbound-Planer.

Warum ein Discbound-Planer und kein gebundenes Buch?

Ein gebundenes Buch hat den großen Vorteil, dass es nicht aus einer losen Blattsammlung besteht und daher nicht so schnell zerfleddert.

Ein für mich entscheidender Nachteil ist jedoch, dass ich Inhalte nicht nachträglich ordnen kann und dass zwangsläufig leere Seiten am Ende des Jahres übrig bleiben oder zu wenig Seiten vorhanden sind, so dass man mitten im Jahr ein zweites Buch anfangen muss. (Das war bei mir bisher immer der Fall.)

Darum habe ich mich dazu entschieden, es mit diesem modularen System zu probieren. Ob es mir gefällt, bleibt abzuwarten.

Wie baut man sich einen Discbound-Planer?

Man benötigt spezielle Ringe aus Plastik oder Metall, die das Papier später binden. Dann kann man das Papier seiner Wahl zurechtschneiden und die Lochung am Rand entweder mit einem normalen Locher und einer Schere erzeugen oder mit einem speziellen Locher direkt ausstanzen.

Mein neues Bullet Journal
Mein Discbound Bullet Journal

Ich habe mir Vorlagen für bestimmte Teile meines neuen Bujos am Rechner erstellt, die ich euch gerne zur Verfügung stellen möchte. Man kann sie auch verwenden, um sich einen DIN-A5-Ringplaner o.Ä. zu basteln.

Um die Dateien anzusehen und herunterzuladen, klicke hier.

2018 – Alte Ziele & Neue Projekte

Pläne schmieden macht Laune!

In den letzten Tagen habe ich meine Bujo-Einträge ausgewertet und dabei interessante Erkenntnisse gewonnen.

  • Ich habe meine Ziele für die einzelnen Monate zum Teil nicht erreicht. 🙁
  • Ich habe meine Ziele für 2018 trotzdem alle erreicht und einige sogar übertroffen!
  • Ich habe eines meiner Langzeitziele erreicht, worüber ich mich besonders freue.

Wie konnte das passieren?

Gemäß meinem Vorsatz, mich mit meinen Monatszielen selbst herauszufordern, habe ich meine Jahresziele erreicht. Ich war überrascht, als ich die Liste durchgegangen bin und festgestellt habe, dass ich meine Ziele tatsächlich alle erreicht hatte.

Dabei habe ich in einigen Bereichen gemerkt, dass noch mehr möglich gewesen ist. Hier habe ich meine eigenen Jahreserwartungen übertroffen, ohne dass ich das im Verlauf des Jahres wirklich gemerkt habe.
In anderen Bereichen blieb ich hinter den Monatserwartungen zurück. Zum Teil war dies der Flut von Aufgaben im Brotjob geschuldet, zum Teil aber auch einfach der üblichen Prokrastination. Gut erkennen konnte ich das an meinen Trackern, die mir einen Überblick über erledigte Aufgaben geben, die mich meinen Zielen näher bringen.

Fazit

Dieses Jahr war für mich sehr erfolgreich. Vindex wurde veröffentlicht und ich habe eine Menge gelernt, das ich für meine Schriftstellertätigkeit gebrauchen kann.

Für das kommende Jahr muss ich mir nun ganz neue Ziele setzen, die mich meinen Langzeitzielen näher bringen. Darauf freue ich mich sehr.

Überhaupt stehen 2019 tolle Projekte an.
Auf jeden Fall werde ich ein spannendes Schreibprojekt angehen und es ist einiges an Arbeit an der Graphic-Novel geplant. Es wird auch wieder eine Veröffentlichung geben und ich möchte meine Fähigkeiten in Japanisch und beim Karate verbessern.