Schreibstimmung dank Syrinscape

Durch den NaNoWriMo habe ich gelernt, dass viele Autoren beim Schreiben Songs hören, die sie in die Stimmung versetzen, die die Autoren kreieren wollen. Also z.B. “I don’t wanna miss a thing” von Aerosmith, wenn es um eine Szene mit Herzschmerz geht.
Diese Methode wollte ich ausprobieren, doch ich bin damit nicht richtig warm geworden. Der Grund dafür ist simpel. Ich konzentriere mich beim Hören der Lieder zu sehr auf die Texte und kann dann nicht mehr vernünftig schreiben. Außerdem habe ich Angst, dass die Texte der Lieder zu großen Einfluss auf meine Dialoge haben.
Für dieses Problem habe ich nun eine Lösung für mich gefunden:
Syrinscape

Was ist das?
Syrinscape ist ein Programm (für fast alle Betriebssysteme), das Hintergrundmusik und Geräusche abspielen kann. Entwickelt wurde Syrinscape, um Spielleitern von Rollenspielen die Möglichkeit zu bieten, ihre Geschichte mit guter (sich nicht ständig wiederholender) Musik und Geräuscheffekten zu bereichern.

Beispiel:
Der Spielleiter hat eine Szene mit einem Drachenkampf erfunden und möchte, dass seine Mitspieler richtig in die Geschichte eintauchen können. Daher wählt er ein Soundset mit Drachengeräuschen. Zusätzlich kann er auch noch Geräusche von schreienden Menschen, kläffenden Hunden, Orks, Goblins, Wind, Feuer, etc. einfügen. Die Möglichkeiten sind schier endlos.

Wie kann man das Programm als Autor nutzen?
Je nach Genre lassen sich die Soundsets, die es für Syrinscape gibt, für den Schreibprozess anpassen.
Zugegeben, für den Autor von Fantasy-Geschichten oder von Sci-Fi-Geschichten ist es etwas leichter nutzbar, weil es Soundsets in diesen beiden Stilrichtungen gibt. Doch auch für Autoren anderer Stilrichtungen dürfte sich aus den Sets etwas zusammenstellen lassen, denn Geräusche aus einsamen Wäldern und Bergen oder einer Wüste und ihren Bewohnern können schon hilfreich sein.

Schaut es euch doch einfach mal an.

Oetinger 34

Ein halbes Jahr ist vergangen und viel hat sich getan.
Ich möchte euch heute auf das Projekt Oetinger34 aufmerksam machen, zu dem ich eingeladen wurde.
Unter der Webadresse www.oetinger34.de kann man sich als Autor, Illustrator oder auch Juniorlektor bewerben, um in naher Zukunft an neuen Geschichten mitzuarbeiten.

Das Portal versucht dabei, neue Wege zu gehen. Einmal angemeldet kann, man sich mit Kreativpartnern seiner Wahl zusammentun.
Zum Beispiel bilden ein Autor, ein Illustrator und ein Junglektor ein Team, das an einem Kinderbuch arbeitet. Auch Illustratoren können Buchideen einstellen und sich den passenden Autor und Lektor ins Boot holen.

Solange das Team an der Geschichte arbeitet, kann der Teamleiter festlegen, ob alle anderen angemeldeten User eine kurze Leseprobe sehen dürfen, oder ob das Projekt zunächst nur privat (für das Team) sichtbar ist.
Die fertigen Geschichten können später zum Voting eingereicht werden. Das Oetinger-Team kann dann entscheiden, ob die Geschichte reif zur Veröffentlichung ist.

Interessiert?

Dann informiert euch selbst unter: www.oetinger34.de oder schaut euch das Video an.

Inspiration finden

Inspiration ist ein
schwieriges Thema.

Es gibt Menschen,
die behaupten, sie benötigen keine Inspiration zum Schreiben.
Das ist toll, doch
der Mehrheit der Autoren geht es wahrscheinlich eher so, dass ein bestimmtes
Erlebnis, ein Bild, ein Satz oder auch eine Geschichte plötzlich eine ganze
Fülle von neuen Ideen hervorruft.
Diese erste
Inspiration zu finden, kann manchmal schwierig sein. Es soll sogar Autoren
geben, die lange vor einem leeren/weißen Blatt sitzen und nicht wissen, was sie
schreiben sollen.
Ich persönlich habe
kürzlich eine neue(alte) Idee entdeckt, um interessante Ideen zu finden. Diese
möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Ich suchte Ideen zu
verschiedenen Welten, in denen meine Geschichte für den NaNoWriMo spielen sollte.
Die Google-Bildersuche ist immer eine gute Hilfe in solchen Fällen. Doch schon
nach kurzem Googeln stellte ich fest, dass viele der Bilder von der Grafikseite
Deviantart stammten.
Auf der Website
Deviantart.com gibt es Millionen Bilder, zu allen denkbaren Themen. Da hier jedoch
jeder seine Werke präsentieren darf, gibt es auch jede Menge schlechte Bilder,
die allenfalls für einen Lacher aber nicht zur Inspiration taugen.
In meinem Fall
wollte ich Bilder von Sci-Fi Städten finden.  Um vernünftige Bilder angezeigt zu bekommen,
suchte ich links im Menü die Art der Bilder aus, die ich sehen wollte.
Digital Art > Drawings and Paintings
Dann gab ich im
Suchfenster sci-fi city ein und erhielt daraufhin viele brauchbare Ergebnisse.
Unter all diesen
Städten wählte ich mir eine aus, die mir besonders gefiel, das Bild namens „City
von UnidColor
Ich klickte auf das Bild und erhielt rechts in einem Kasten die
Möglichkeit, durch andere Bilder desselben Künstlers zu browsen und darunter
die Möglichkeit, ähnliche Bilder auf Deviantart zu finden.
Mit Hilfe dieser
beiden Möglichkeiten fand ich so viele tolle neue Ideen für meine Geschichte,
dass es mir schwer fiel, bis Anfang November zu warten, um mit dem Schreiben
meiner Geschichte zu beginnen.
Ich hoffe diese
Methode bringt euch bei der Ideenfindung für neue Projekte voran.

Hier noch
ein paar besonders gelungene Bilder von UnidColor, die ich mit freundlicher Genehmigung
hier einstellen darf.

Halloween 2013
World of Warcraft tribute bookimage
To the mountains
The full moon night

YouTube Scapple review

Hier also die “Weltpremiere” meines ersten YouTube Videos.
Es hat jede Menge Spaß gemacht, die einzelnen Schritte aufzunehmen, zu schneiden und zu vertonen.

Das Resultat seht ihr hier und vielleicht finden ja einige User auch via YouTube zu diesem Blog.
Viel Spaß beim Anschauen!

Das dazugehörige schriftliche Review auf meinem Blog gibt es hier: Scapple Review

NaNoWriMo – Participant

Ich habe mich dazu entschlossen, am diesjährigen NaNoWriMo teilzunehmen.
Mein Beitrag dort hat den Arbeitstitel Habitat #1.

Ich hoffe, dass ich genügend Zeit finden werde, um die geforderte Wortzahl zu schreiben.
Wer meinen Fortschritt mitverfolgen möchte, kann das hier in meinem Blog. Bisher ist der Zähler logischerweise bei “0 words“. Doch das wird sich bald ändern.