Über Wortzahlen und Webcomics

Heute habe ich bei meinem Dystopie-Projekt die 70%-Marke geknackt. Zumindest, wenn es bei 50.000 Wörtern als Zielvorgabe bleibt. Sollten es 75.000 Wörter werden, habe ich etwa 49% der Geschichte aufgeschrieben.

Außerdem habe ich die vergangenen Tage genutzt, um mich zum Thema Webcomics zu informieren.

Dabei bin ich auf verschiedenste Plattformen gestoßen, die mehr oder weniger tolle Webcomics anbieten und auf denen die Comics in unterschiedlicher Weise präsentiert werden.

Auffällig ist hierbei, dass es sich fast ausschließlich um englischsprachige Seiten handelt.

Versteht das nicht falsch. Natürlich gibt es eine Menge toller deutschsprachiger Webcomics. Aber die Plattformen, auf denen die Comics publiziert werden, sind fast alle in englischer Sprache verfasst.

Wenn man deutschsprachige Webcomics sucht, findet man hier auf webcomic-verzeichnis.de eine Auflistung der derzeit aktuellen Webcomics. Jeder kann hier seinen (deutschsprachigen) Webcomic eintragen. Nach Prüfung der Angaben und Links wird der Comic dort verlinkt.

Möchte man als Webcomic-Zeichner seinen Comic nicht auf der eigenen Webseite, sondern auf einem Portal veröffentlichen, gibt es manigfaltige Möglichkeiten.

Ich habe mir die beiden Anbieter webtoons.com und taptastic.com angesehen und verglichen.

Comics

Beide Seiten bieten verschiedenste Genres an, in denen man Comics suchen und lesen oder auch selbst einstellen kann. Während webtoons.com die Comics in Webcomic-Manier, also weitestgehend ohne Frames und von oben nach unter scrollbar anzeigt, werden sie bei tabtastic.com als Seitenansichten dargestellt, wie sie z.B. auch in einem Buch oder e-book erscheinen würden. Es ist aber auch hier möglich mehrere Seiten untereinander darzustellen.

Autorenrechte

Beide Seiten machen, was die Rechte-Frage angeht, einen guten Eindruck. Webtoons.com hat seinen Sitz allerdings in Korea und gibt an, dass koreanisches Recht angewandt wird. Trotzdem betonen sie, dass alle Rechte an der eigenen Geschichte beim Zeichner bleiben.

Tabtastic.com hat seinen Sitz in den USA in Silicon Valley. Wie viel besser das ist, sei mal dahingestellt. Auch sie betonen, dass alle Rechte beim Zeichner verbleiben.

Monetarisierung

Beide Seiten bieten eine Monetarisierung an. Diese unterscheidet sich jedoch stark voneinander. Während webtoons.com eine Verknüpfung mit einem vorhandenen Patreon-Account anbietet, basiert die Bezahlung bei tabtastic.com auf dem sogenannten „ad revenue“-Programm. Dabei wird der Zeichner nach Anzahl der Leser des jeweiligen Comics bezahlt, indem Werbung im Comic eingebaut wird (wie das genau aussieht, weiß ich noch nicht).

Vorteile der Nutzung einer solchen Plattform

  1. Potenzielle Leserschaft bereits vorhanden
  2. Einfache Bedienung
  3. Monetarisierung

Nachteile

  1. Die Bilder liegen auf Servern im Ausland
  2. Überwiegend englischsprachige Leserschaft
  3. Es verschreckt meiner Meinung nach Verlage, wenn man seine Geschichte bereits online kostenlos anbietet.

Würde ich dieses Angebot nutzen?

Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich mir noch nicht sicher, ob ich eine solche Plattform für meine Graphic Novel nutzen möchte. Aber ich denke darüber nach.

Wortzahl-Update: Fast 50%

Die 20.000er Marke habe ich ohne Probleme geknackt.
Jetzt geht es auf die Hälfte zu.

Morgen bekomme ich den Stift, den ich mir für mein Tablet bestellt habe. Dann gibt es eventuell auch ein Update für die Grafiknovel.
Lasst euch überraschen!

Wortzahl meines Projektes

Beim Schreiben meines neuen Projektes komme ich gut voran. Inzwischen habe ich 19.309 Wörter beisammen und wenn es so weiter geht, knacke ich die 20.000er Marke morgen.
Mein ursprüngliches Ziel sah vor, dass ich 50.000 Wörter +/- 2.000 Wörter schreibe. Doch im Moment sieht es so aus, als würde sich die Geschichte etwas “in die Länge ziehen”. Damit meine ich nicht, dass sie langweilig ist, sondern, dass ich pro Szene und Kapitel mehr aufschreibe, als ich ursprünglich geplant habe.
Falls es so weiter geht, werde ich bei ca. 75.000 Wörtern landen, wenn die Geschichte beendet ist. Unter diesen Umständen hätte ich erst 26% der Geschichte aufgeschrieben.
Ich bin sehr gespannt, wie sich das Ganze entwickelt.

NaNoWriMo – Roman in einem Monat

Wie in jedem Jahr
startet der National Novel
Writing Month
, kurz NaNoWriMo, am ersten November. Mir ist gerade
aufgefallen, dass dies bereits in ein paar Tagen ist.

Für alle, die sich
gerade fragen: „Was zum Geier ist ein NaNoWriMo?“ hier die Antwort:
Es ist ein
internationales Schreibprojekt des Amerikaners Chris Baty, das jährlich stattfindet und im
Internet „zelebriert“ wird.
Ziel ist es, in der
Zeit vom ersten bis zum dreißigsten November einen Roman im Umfang von 50.000
Wörtern zu schreiben. Dabei spielt es keine Rolle in welcher Sprache der Roman verfasst wird.
Es ist klar, dass man in 30 Tagen keinen Roman zur
Druckreife bringen kann. Aber das ist auch nicht das Ziel der Aktion. Am Ende
soll der Teilnehmer möglichst einen ersten Entwurf seines Romans fertiggestellt
haben. (Aber auch das ist ja schon eine Menge Arbeit.)
Meine Erfahrungen

Für mich war es
bisher zeitlich nie möglich, ausgerechnet im November einen Roman zu verfassen. Jedoch
habe ich bereits zwei Mal eine Romanrohfassung innerhalb eines Monats
geschrieben. Zuletzt in diesem Sommer für die RoRoRo-Krimiwerkstatt.
Ich überlege jedoch,
ob ich in diesem Jahr teilnehme. Es kann ja eigentlich nicht schaden.
Später mehr dazu.
Für mehr Infos zum
NaNoWriMo klickt hier: http://nanowrimo.org/en/faq